BRANDENBURG

Das Land Brandenburg beteiligt sich mit dem Projekt "Förderung und Evaluation von Mehrsprachigkeit und Literalität an Brandenburger Grundschulen" (FÖRMIG PLUS Brandenburg).
Laufzeit: 01.08.2005 - 31.07.2009

Ausgangssituation 2005
Der Problemdruck durch migrationsbedingte Disparitäten im Bildungsbereich scheint rein quantitativ in den neuen Bundesländern gegenwärtig noch nicht so hoch zu sein wie in den alten Bundesländern. Gleichwohl hat sich der Anteil "ausländischer" Kinder in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Die Bildungsstatistiken bilden die Lage der zugewanderten Schüler/innen aber nicht zuverlässig ab. Die gegenwärtig benutzten Erfassungskategorien geben bezüglich der Bildungssituation aller Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund nur über diejenigen Aufschluss, die keinen deutschen Pass besitzen.

Auch strukturell unterscheidet sich die Ausgangssituation in den neuen Bundesländern von der in den alten: In Brandenburg liegt der Anteil deutscher Schüler, die dem Förderschwerpunkt Lernen zugeordnet werden, doppelt so hoch wie der der Migrantenkinder. Selbst im Gymnasialbereich der Sekundarstufe ist das Schulwahlverhalten zwischen deutschen und ausländischen Jugendlichen relativ ausgewogen.

Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund kann sich dementsprechend in Brandenburg auf die offensichtlichen Leistungsressourcen dieser Gruppe von Schülern konzentrieren und zur Steigerung ihrer Exzellenz beitragen, um sie gezielt für den Erwerb hochqualifizierender Bildungsgänge (Gymnasialbereich) vorzubereiten.   


Die Rubriken Projektbeschreibung, Ansprechpartner und Entwicklungen enthalten eine kurze Präsentation des Länderprojekts Brandenburg, detaillierte Informationen bietet die landeseigene Website von FÖRMIG PLUS Brandenburg

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Eröffnung FÖRMIG-Kompetenzzentrum
17. Juni 2010
Weitere Informationen auf der Landeswebsite von FÖRMIG Plus Brandenburg