PROJEKTBESCHREIBUNG

"Erzählwerkstatt - Geschichtenerzählen zur Förderung des Zweitspracherwerbs im Elementar- und Primarbereich"
Ziel des Projekts „Erzählwerkstatt“ war es, mündliches gestisches Erzählen zur Sprachförderung am Übergang vom Elementar- zum Primarbereich einzusetzen. Zum einen sollte die Sprechbereitschaft der Kinder gefördert werden, zum anderen sollten Erzählvorlagen, die Stolpersteine beim Erwerb des Deutschen als Zweitsprache im Mittelpunkt haben, entwickelt und auf ihre Brauchbarkeit erprobt und evaluiert werden. Zudem sollten Möglichkeiten und Formen des zweisprachigen Erzählens ausgearbeitet und erprobt werden.

Am Projekt nahmen sechs Schulen mit 12 Lehrkräften sowie Erziehrinnen und weitere strategische Partner teil. 

Weitere Informationen siehe landeseigene Website Projekt Erzählwerkstatt

"Performative Spiele zur Sprachförderung von Schüler/-innen mit Migrationshintergrund in der Sekundarstufe I"

Ziel des Projekts war es, ein Sprachfördermodell für Schüler(innen) mit Migrationshintergrund der Sekundarstufe I zu entwickeln und zu erproben, das auf einer spielerischen Verbindung von Sprache mit Bewegung und Handlung (performatives Spielen) basiert und im Regel- sowie im Förderunterricht eingesetzt werden kann. Den Schüler(inne)n sollen durch das Ausführen von Sprache und Bewegung Lerninhalte vermittelt und ihre sprachlichen und kommunikativen Kompetenzen ausgebaut werden. Gleichzeitig sollten die Schüler(innen) eine aktive Rolle einnehmen, indem sie die Lerninhalte vor der Gruppe zusätzlich aufführen. Sprachentwicklungsprozesse könnten, so die Annahme, durch die spielerische Stimulierung der kognitiven Fähigkeiten (z.B. Aufmerksamkeit, Merkfähigkeit, Kreativität) gewinnbringend durch die Performativen Spiele beeinflusst werden.

An diesem Projekt waren sechs Schulen unterschiedlicher Schulform beteiligt. Es wurde in den Jahrgangsstufen 5 bis 9 von insgesamt 17 Lehrkräften durchgeführt.

Förderung von Sprachkompetenz und Selbstwirksamkeit (FÖRMIG SuS) - Verbesserung der Zugangschancen zur Berufsbildung für Jugendliche mit Migrationshintergrund

Für das Projekt SuS waren zwei Ziele zentral: Eine gezielte Sprachförderung in der Sekundarstufe I und die Förderung der Selbstwirksamkeit von Jugendlichen mit Migrationshintergrund, um einen  erfolgreichen Schulabschluss und einen Ausbildungsplatz zu erhalten. Dazu sollten Ansätze entwickelt werden, um den Spracherwerb in der beruflichen Qualifizierung vorzubereiten und zu sichern.

In Verbindung mit bereits bestehenden Ansätzen der Förderung im Deutschunterricht und in Fördergruppen wurden schulbezogene Modelle sprachlicher Bildung entwickelt, Beratungs- und Unterstützungsangebote aufgebaut, die das selbständige Lernen und die Verantwortung für den eigenen Lernprozess stärken sollen. Peer-Konzepte sollten zur Stärkung der Selbstwirksamkeit und Entwicklung von ersten Strategien für lebenslanges Lernen erprobt werden.

Das Projekt wurde an vier Standorten in Bremen (Schulzentrum Im Ellener Feld und Lehmhorster Straße, Integrierte Stadtteilschule Helgoländer Straße) und Bremenrhaven (Immanuel-Kant-Schule) durchgeführt.

Weitere Informationen siehe landeseigene Website Projekt SuS

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Eröffnung FÖRMIG-Kompetenzzentrum
17. Juni 2010
Bremer FÖRMIG Projekt
Erzählwerkstatt
Bremer FÖRMIG-Projekt SuS