SCHLESWIG-HOLSTEIN

Das Land Schleswig-Holstein beteiligt sich mit dem Projekt "Sprachfördernetzwerke als Ausgangspunkt der Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund in Schleswig-Holstein".
Laufzeit: 01.04.2005 - 31.08.2009

Ausgangssituation 2004
Die Lesekompetenz von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund ist in Schleswig-Holstein - als dem Land mit dem niedrigsten Migrantenanteil unter den alten Flächenländern - besonders schwach ausgeprägt (so ergaben es PISA 2000 und IGLU 2001). Eine Differenzierung nach der ethnischen Herkunft macht deutlich, dass besonders Schüler mit einem in der Türkei geborenen Elternteil im Bereich der Lesekompetenz deutlich schlechtere Leistungen zeigen als ihre Mitschüler ohne Migrationshintergrund. Dies gilt in einem geringeren Ausmaß auch für Schüler mit einem in Polen oder der ehemaligen Sowjetunion geborenen Elternteil.

Die Verteilung der Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund auf die verschiedenen Schularten gestaltet sich in Schleswig-Holstein sehr unterschiedlich. Die Realschule weist den höchsten Anteil von Schülern mit in Deutschland geborenen Eltern auf, die Hauptschule den niedrigsten. Umgekehrt sind Schüler, deren Eltern im Ausland geboren sind, in der Hauptschule wesentlich stärker vertreten als in den anderen Schulformen.

Die Rubriken Projektbeschreibung, Ansprechpartner und Entwicklungen enthalten eine kurze Präsentation des Länderprojekts Schleswig-Holstein, weitere Informationen bietet die landeseigene Website von FÖRMIG-Schleswig-Holstein

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