ORGANISATION

Am 1. September 2004 startete das von der  Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung geförderte Modellprogramm "Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund - FÖRMIG" mit einer Laufzeit von fünf Jahren. Es wird mit einem Gesamtvolumen von rund 12,8 Mio. Euro gefördert und je zur Hälfte finanziell getragen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und den teilnehmenden Bundesländern.

Die im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Bildungsplanung" zwischen Bund und Ländern vereinbarten Modellprogramme sind seit dem 1.1.2007 in die Zuständigkeit der Länder übergegangen.

An FÖRMIG beteiligen sich die Länder Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Schleswig-Holstein. FÖRMIG unterstützt die Bundesländer bei der Entwicklung und Evaluierung innovativer Ansätze zur sprachlichen Bildung und zur Optimierung ihrer bestehenden Förderkonzepte. Über die jeweiligen Vorhaben informieren die Seiten Länderprojekte

Die Programmkoordination zwischen Bund und Ländern obliegt dem federführenden Bundesland Hamburg, Behörde für Schule und Berufsbildung.

Der Lenkungsausschuss FÖRMIG, besetzt mit Vertreterinnen und Vertretern aus den am Programm teilnehmenden Bundesländern sowie des Programmträgers, nimmt Rahmen- und Steuerungsaufgaben wahr.

Programmträger ist das Institut für International und Interkulturell Vergleichende Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg. Dem Programmträger obliegt die wissenschaftliche Begleitung des Gesamtprogramms. Ihm zur Seite steht ein Wissenschaftlicher Beirat, dessen Mitglieder das Programm beraten und begleiten.

Die Durchführung der verschiedenen Vorhaben obliegt den teilnehmenden Ländern. In den Ländern wird in Basiseinheiten gearbeitet, um die herum sich Strategische Partnerschaften bilden.
FÖRMIG Organisationsstruktur
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Eröffnung FÖRMIG-Kompetenzzentrum
17. Juni 2010
Bundesministerium für Bildung und Forschung