BASISEINHEITEN UND ENTWICKLUNGSPARTNERSCHAFTEN

Die Basiseinheiten sind die kleinsten und zentralen Arbeitseinheiten von FÖRMIG. Mit dieser Organisationsform ist intendiert, dass lokale Verbünde zur Förderung geschaffen werden, in denen institutionelle Grenzen überwunden werden können. Basiseinheiten überbrücken die Schnittstellen im Bildungswesen: es bilden sich lokale Netzwerke unter Einbeziehung von Schulen. Zu einer Basiseinheit gehören jeweils eine "federführende Institution" sowie weitere "kooperierende Institutionen". Jede Basiseinheit ordnet sich einem oder mehreren Modulen zu.

Die Mitglieder einer Basiseinheiten treffen miteinander eine Zielvereinbarung, in der ihr Ansatz der sprachlichen Förderung konkretisiert und explizit gemacht wird. Diese Vereinbarung wird kontinuierlich weiterentwickelt. Basiseinheiten übernehmen somit festgelegte Aufgaben. Zu diesen Aufgaben gehört von vornherein Maßnahmen einzuplanen, mit denen Erfahrungen und Ergebnisse transferiert werden können. Die Basiseinheiten tragen zur Entwicklung eines regionalen Beratungs- und Unterstützungssystems bei, z.B. durch Qualifizierung von Multiplikatoren und lokaler Öffentlichkeitsarbeit. Die teilnehmenden Länder tragen zur Öffentlichkeitsarbeit - die als Element des Transfers verstanden wird - durch den Aufbau und die Pflege von regionalen Internet-Fachportalen bei.

Die Basiseinheiten weiten ihre Kooperationen mit anderen Institutionen sowie weiteren strategischen Partnern auf lokaler und regionaler Ebene aus. "Strategische Partner" sind Personen, Gruppen oder Einrichtungen (vom Theater über die Bibliothek bis zu Unternehmen), die Expertenwissen und Unterstützung beisteuern können. Gemeinsam bilden die beteiligten Institutionen und ihre strategischen Partner eine "Entwicklungspartnerschaft".

Die Entwicklungspartnerschaften wachsen im Verlauf des Programms. Sie sollen über die Laufzeit hinaus das im Programm FÖRMIG Erreichte lokal und regional sichern. Mehr dazu siehe Transfer und Verstetigung

Modell einer Entwicklungspartnerschaft:

Seit Startbeginn wurden in den zehn teilnehmenden Ländern rund 140 Basiseinheiten gebildet. Siehe regionale Verteilung der FÖRMIG- Länderprojekte >>>
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Eröffnung FÖRMIG-Kompetenzzentrum
17. Juni 2010