THEMENSCHWERPUNKTE

Im Zentrum von FÖRMIG stehen innovative Ideen für die sprachliche Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Besondere Innovationsakzente sind: Sprachdiagnostik, Kooperative Sprachbildung, Sprachbildungsnetzwerke, Sprachbildung an Übergängen im Bildungssystem, Sprachbildung in jedem Unterricht und Mehrsprachigkeit als Ressource. Solche Ideen werden in der Praxis erprobt und es wird beobachtet, ob sie sich bewähren.
Einen Überblick hierzu bietet der Flyer FÖRMIG >>>

In der Vorbereitung des Modellprogramms FÖRMIG wurden die folgenden drei Themenschwerpunkte und diesen zugeordnete Module als Rahmen für die Antragstellung der Länder und die Selbstzuordnung der beteiligten Projekte festgelegt:

(1) Sprachförderung auf der Basis individueller Sprachstandsfeststellung
(2) Durchgängige Sprachförderung in der gesamten Bildungsbiographie
(3) Sprachförderung beim Übergang in das Berufsleben


Anpassung der Themenschwerpunkte und Module an die Entwicklung des Modellprogramms

Nach dreijähriger Laufzeit des Programms können diese ersten Annäherungen an die im Programm bearbeiteten Inhalte revidiert werden. Statt der vorherigen drei Themenschwerpunkte wird die Arbeit in den FÖRMIG-Projekten nun zwei thematischen Feldern - Diagnostik und Durchgängige Sprachbildung -  zugeordnet:

Themenfeld A: Diagnostik
Modul A1. Umgang mit Instrumenten der pädagogischen Sprachdiagnose
Modul A2. Anschluss von Förderentscheidungen an Ergebnisse der Sprachdiagnose

Themenfeld B: Durchgängige Sprachbildung
Modul B1. Förderung der allgemeinsprachlichen Fähigkeiten
Modul B2. Entwicklung literaler Kompetenzen
Modul B3. Bildungssprache und Fachsprachen in Schule und Berufsbildung  
Modul B4. Mehrsprachigkeit als Ressource im Bildungsprozess und bei der Berufseinmündung
Modul B5. Entwicklung von lokalen und regionalen Sprachfördernetzwerken (unter Einbeziehung von Eltern)
Modul B6. Kooperation und Vernetzung an bildungsbiografischen Schnittstellen

C. Querschnittsaufgaben und übergreifende Prinzipien
Alle FÖRMIG-Basiseinheiten leisten Beiträge zu diesen Aufgaben.

C1. Qualifizierung
C2. Transfer
C3. Evaluation und Qualitätsentwicklung

Eine genaue Beschreibung der angepassten Programminhalte steht als download zur Verfügung  >>>

Die Grafik zeigt (durch Klicken auf das Bild im Großformat) die angepassten Themenfelder und Module im Überblick:

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