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Herbsttagung des FÖRMIG-Kompetenzzentrums „Sprachenvielfalt – Chancengleichheit“ am 19./20. November 2010
Wie können Lehrerinnen und Lehrer Sprachbildung in Klassen, in denen Schüler verschiedenster Muttersprachen unterrichtet werden, am besten gestalten? Dieser Fragestellung widmet sich die Herbsttagung „Sprachenvielfalt- Chancengleichheit“ des FÖRMIG-Kompetenzzentrums der Universität Hamburg.
In Vorträgen und Workshops werden folgende Aspekte behandelt: Sprachliche Bildung im Fachunterricht, Kooperation und Vernetzung an bildungsbiographischen Schnittstellen sowie Aufbau von Sprachbildungsnetzwerken. Die Tagung richtet sich vor allem an Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte und Personen aus dem Sozial- und Bildungswesen.
Die Konferenz findet am 19. und 20. November im Mazza im YoHo Hamburg, Moorkamp 5, U-Bahn-Station Schlump, statt.
Anmeldungen bitte bis (16.11.10) an: FoerMig-Verwaltung@uni-hamburg.de
"Diagnosegestützte durchgängige Sprachbildung an der Schnittstelle zwischen Elementar-und Primarbereich" - Expertise zum Hamburger FÖRMIG-Transfer Projekt erschienen.
Mit dem Projekt "Diagnosegestützte durchgängige Sprachbildung an der Schnittstelle zwischen Elementar- und Primarbereich (FÖRMIG-Transfer Hamburg)" knüpft die Freie und Hansestadt Hamburg an die Erfahrungen im Modellprogramm FÖRMIG an und entwickelt Methoden und Strategien der durchgängigen Sprachbildung weiter.
Grundlage für FÖRMIG -Transfer Hamburg ist eine vom FÖRMIG-Kompetenzzentrum angefertigte Expertise. Gegenstand dieser ist die Ausarbeitung eines Konzepts zur inhaltlichen und organisatorischen Ausgestaltung des FÖRMIG-Transfer Projekts unter Berücksichtigung der im Modellprogramm FÖRMIG gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse.
Das Projekt FÖRMIG-Transfer Hamburg ist mit einer Laufzeit von drei Jahren geplant. Es startete am 1.08.2010 und endet am 31.07.2013.
Download Expertise
Das 2004 im Modellprogramm FÖRMIG gestartete Hamburger Projekt Family-Literacy (Fly) des Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung wurde mit dem diesjährigen UNESCO-Alphabetisierungspreis für außergewöhnliche und innovative Projekte ausgezeichnet. Fly verbindet familiale Spracherziehung und institutionelle Sprachbildung. Es unterstützt die Fähigkeiten der Eltern, den Schriftspracherwerb ihrer Kinder zu fördern, um sie besser auf die Schule vorzubereiten. Das Projekt konzentriert sich auf den Übergang zwischen Kita und Grundschule und hat zum Ziel, die Kooperation zwischen Eltern und Schule zu stärken. Fly wird seit Ende des Modellprogramms bereits an 33 Schulen und Kindertagesstätten in Hamburg angeboten und soll im kommenden Jahr auf weitere Einrichtungen ausgeweitet werden.
Weitere Informationen zu FLY und zum UNESCO-Preis
Der Bildungserfolg eines jungen Menschen hängt wesentlich davon ab, dass er den Inhalt, den er lernen soll, sprachlich versteht. Besonders für Kinder mit Migrationshintergrund, die in zwei oder mehr Sprachen leben, kann Sprache zur Hürde werden. Bemühungen um die Verbesserung der Bildungschancen der Kinder und Jugendlichen zu unterstützen, ist daher Hauptaufgabe des FÖRMIG-Kompetenzzentrum der Universität Hamburg, das im Juni 2010 feierlich eröffnet wurde.
UHH Newsletter, Juli 2010, Nr. 16, weiterlesen
Ob Gruppen im Kindergarten oder Schulklassen - wo immer Kinder heute zusammen betreut und unterrichtet werden, finden wir ein Gemisch an sprachlichen Fähigkeiten. Es ist die Aufgabe der Bildungseinrichtungen, diese Ausgangslage bestmöglich zu nutzen und alle Kinder und Jugendlichen, unabhängig von den Zufällen der Herkunft und Lebenslage, so gut wie möglich mit den sprachlichen Fähigkeiten vertraut zu machen, die nötig sind, um bildungserfolgreich zu sein. Ziel dieser Handreichung ist es, ein Bild davon zu zeichnen, wie man aus den unterschiedlichen sprachlichen Bildungsvoraussetzungen das Beste machen kann.
Mehr Informationen >>>
Zu bestellen bei: Waxmann
Am 1. Januar 2010 nahm das FÖRMIG-Kompetenzzentrum der Universität Hamburg seine Arbeit auf. Im Anschluss an das Modellprogramm "Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund - FÖRMIG" wird das FÖRMIG-Kompetenzzentrum dazu beitragen, das in FÖRMIG Erreichte weiterzuentwickeln und zu transferieren.
Zu diesem Anlass findet am 17. Juni 2010 eine akademische Feier im Museum für Völkerkunde Hamburg statt. An diesem Tag wird am Institut für International und Interkulturell Vergleichende Erziehungswissenschaft traditionell der Tag der deutschen Vielfalt begangen. Wir verbinden beide Anlässe und laden Sie herzlich ein.
Anmeldung: bis 14. Juni 2010 per E-Mail FoerMig-Verwaltung[at]uni-hamburg.de
Tagungsprogramm
Unterricht in sprachlich heterogenen Klassen gehört immer mehr zum Alltag von Lehrkräften. Noch nicht selbstverständlich sind erfolgreiche Handlungsstrategien im Umgang mit sprachlicher Heterogenität. "Welche Gegenstände sollen bei der Sprachbildung in den Blick genommen werden? Wie kann ich sprachliche Heterogenität in meiner Unterrichtsplanung berücksichtigen? Welches übergeordnete Ziel verbindet unterschiedliche Ansätze und Methoden?" - Fragen wie diese stellen sich für viele Lehrkräfte immer neu.
Die Qualitätsmerkmale Durchgängiger Sprachbildung - entwickelt von der FÖRMIG-Arbeitsgruppe "Durchgängige Sprachbildung" - können eine Hilfestellung bieten. Es handelt sich um eine Zusammenstellung von Merkmalen, Konkretisierungen, Beispielen und Hinweisen, wie Sprachbildung in allen Fächern umgesetzt werden kann.
Mehr dazu >>>
Mehr Informationen zur Initiative und Fachtagung:
so lautet die Kernbotschaft der Studie von Klaus Klemm im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung. Hiernach geben die Bundesländer 2,6 Milliarden Euro pro Jahr für Förderschulen aus, obwohl das gemeinsam Lernen deutlich erfolgreicher ist. Je länger ein Schüler eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen besuche, desto ungünstiger entwickeln sich seine Leistungen, heißt es in der Studie. Ca. 77 Prozent der Schüler(innen) mit dem Förderschwerpunkt Lernen erreichen keinen Hauptschulabschluss. Allein in diesen Förderbereich gehen jährlich 800 Millionen Euro. Die Studie berechnet auch, wie viele Förderunterricht an Normalschulen finanziert werden könnte, wenn das Geld nicht mehr an Förderschulen fließen würde.
Mehr Informationen: Bertelsmann-Stiftung und Positionspapier der Bertelsmann-Stiftung zur Inklusion im Schulsystem
Klaus Klemm (2009): Sonderweg Förderschulen. Hoher Einsatz wenig Perspektiven. Eine Studie zu den Ausgaben und zur Wirksamkeit von Förderschulen in Deutschland.
Ausführliche Informationen über die vom Programmträger und in Zusammenarbeit mit der länderübergreifenden FÖRMIG-Arbeitsgruppe "AG Sek I" entwickelten, erprobten und evaluierten Instrumente stehen für Sie unter der Rubrik Diagnoseinstrumente.
Im Rahmen der länderübergreifenden Arbeitsgruppe "Durchgängige Sprachbildung" haben sich sieben Schulen in besonderer Weise der Sprachbildung verschrieben. Sie haben sich das Ziel gesetzt, Durchgängige Sprachbildung in allen Fächern praktisch zu erproben und im schulischen Alltag zu etablieren. Die Porträts von Britta Hawighorst dokumentieren detailliert die Umsetzung von Sprachbildung an den Schulen. Die Portraits der Gesamtschule Kirchdorf (Hamburg), der Realschule Freidrichsfabe (Norderstedt) und der Eberhard-Klein-Schule (Berlin) stehen als Download zur Verfügung - weitere folgen in Kürze.
Mehr Informationen zu den Modellschulen
Ein Beitrag von Burkhard Plemper zur Vermittlung bildungssprachlicher Kompetenzen in FÖRMIG auf NDR-Info (Bildungsreport). Die Sendung vom 24.10.2009 bietet einen Einblick in sprachsensiblen Mathematikunterricht an der Gesamtschule Kirchdorf - eine der sieben FÖRMIG-Modellschulen.
Zum Podcast der Mediothek von NDR-Info (Beginn ab 18. Minute) >>>
Was man von der FÖRMIG-Evaluation erwarten sollte, und was man von ihr erwarten kann. Und was, als Erwartung, ein Irrtum wäre. Darüber informiert der Beitrag von Knut Schwippert, Thorsten Klinger und Ingrid Gogolin "Evaluation im Modellprogramm FÖRMIG: Alles unter Kontrolle?"
Weitere Informationen zur Evaluation in FÖRMIG >>>
Die "Niveaubeschreibungen Deutsch als Zweitsprache" sind ein Beobachtungsinstrument, mit dem die Kompetenz und der Kompetenzzuwachs der Schülerinnen und Schüler im Deutschen als Zweitsprache strukturiert beobachtet und beschrieben werden kann. Sie wurden auf Initiative des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus im Rahmen der FÖRMIG Sachsen-Programmarbeit in Anlehnung an die Bildungsstandards der KMK und den sächsischen Lehrplan Deutsch als Zweitsprache entwickelt. FÖRMIG Schleswig-Holstein unterstützte als Kooperationspartner die Entwicklungsarbeit. Die Niveaubeschreibungen Deutsch als Zweitsprache stehen nun interessierten Schulleitungen und Lehrkräften in der Transferfassung 2009 zur Verfügung.
Mehr dazu >>>
Prof. Ingrid Gogolin und Prof. em. Hartmut Esser im Gespräch im Deutschlandfunk mit Beiträgen der Rixdorfer Grundschule in Berlin-Neukölln und einem Porträt der deutsch-italienischen Grundschule in Köln.
Die Beiträge der Sendung sind aufgezeichnet in der Reihe PISAplus
Streitfall Zweisprachigkeit
Barbara Leitner berichtet über Erfahrungen im Modellprogramm FÖRMIG auf Deutschlandradio Kultur : "Vor- und Nachteile der Zweisprachigkeit sind im Alltag noch ein Streitfall, für Erziehungs- und Sprachwissenschaftler ist er indes längst geklärt: Europa braucht den multilingualen Habitus. Nur kommt es darauf an, ihn in Kindergarten, Schule und beim Übergang im Beruf zu fördern."
Im Interview: Prof. Jimm Cummins, Prof. Rosemarie Tracy, Mitglieder des FÖRMIG-Programmträgerteams sowie Lehrkräfte aus FÖRMIG-Schulen.
Zum Beitrag vom 18. Juni 2009 >>>
FÖRMIG-Transfer - es geht weiter!
Nach Abschluss des Modellprogramms wird FÖRMIG in vielen Weisen weitergehen. Zwar konnte sich die Konferenz der Kultusminister der Länder nicht darauf verständigen, FÖRMIG als ihr gemeinsames Programm weiterzuführen. Aber:
Mehr zum FÖRMIG-Kompetenzzentrum Hamburg
Im August 2009 endet nach fünfjähriger Laufzeit das Modellprogramm "FÖRMIG - Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund".
Nähere Informationen zum Programm stehen auf unserer Veranstaltungsseite, ebenso Dokumente der Tagung.
Newsletter Juni 2009
Die Vorträge und Präsentationen der Fachtagung der Landesstiftung Baden-Württemberg stehen als Download zur Verfügung.>>>
Ursula Neumann, Hans H. Reich (Hrsg.) (2009): Erwerb des Türkischen in einsprachigen und mehrsprachigen Situationen. FÖRMIG Edition Bd 6. Waxmann
Der Erwerb des Türkischen durch Kinder und Jugendliche in der Türkei und in Deutschland ist das Thema dieses Buches. Zwei Beiträge thematisieren den Erwerb unter monolingualen Umständen, drei Beiträge den Erwerb unter den Bedingungen der Mehrsprachigkeit.
Mehr Informationen >>>
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Drorit Lengyel, Hans H. Reich, Hans-Joachim Roth, Marion Döll (Hrsg.) (2009): Von der Sprachdiagnose zur Sprachförderung. FÖRMIG Edition, Bd.5. Waxmann
Im Modellprogramm "Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund" (FÖRMIG) werden seit 2004 Ansätze sprachlicher Bildung und Förderung entwickelt, erprobt und optimiert. Dieser Band der FÖRMIG Edition dokumentiert Fortschritte und Neuerungen und gibt einen aktuellen Überblick zur pädagogischen Sprachdiagnostik.
Mehr Informationen >>>
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In der vom BMBF herausgegebenen Reihe Bildungsforschung ist der Band 29/II "Referenzrahmen zur altersspezifischen Sprachaneignung. Forschungsgrundlagen" erschienen und steht als download zur Verfügung >>>