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GESAMTSCHULE KIRCHDORF (HAMBURG)

Durchgängie Sprachbildung an der Gesamtschule Kirchdorf - ein Portrait
verfasst von Britta Hawighorst
im Rahmen des Projekts "Prozessbegleitende Evaluation des experimentellen Projekts 'Durchgängige Sprachförderung'",
finanziert vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.

Zum Inhalt:

Im ersten Kapitel wird die Schule und ihr Umfeld beschrieben. Die Schule ist eine der größten Gesamtschulen Hamburgs. Sie liegt im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg, der traditionell zu den sozialräumlich benachteiligten Wohnquartieren der Stadt gehört. 92 Prozent der Schülerinnen und Schüler stammen aus zugewanderten Familien.

Das zweite Kapitel befasst sich mit den spezifischen Rahmenbedingungen der Sprachbildung an der Schule, die zum einen durch die sprachlichen Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler gegeben sind, zum anderen durch das Hamburger Sprachförderkonzept.

Im dritten Kapitel wird die komplexe Entwicklung zur aktuellen Sprachbildung nachgezeichnet, die die Schule in den letzten Jahren durchlaufen hat. Hat die Schule lange Erfahrungen mit der Durchführung eines additiven Deutsch als Zweitsprache-Unterrichts gesammelt, steht nun die Etablierung einer in den Fachunterricht integrierten Sprachbildung im Zentrum der Schulentwicklung.

Ein Entwicklungsschwerpunkt der Schule ist die Einführung offener, individualisierter Lernformen. Das vierte Kapitel beschreibt, auf welche Weise Individualisiertes Lernen und Sprachbildung integriert werden. Dargelegt wird, wie an der Schule individualisiertes Lernen mit Hilfe des Kompetenzrasters und des Logbuchs realisiert wird, auf welche Weise Sprachförderung in diese Konzeptionierung von Unterricht einfließt und wie die Lehrkräfte den Erfolg des Ansatzes bewerten.

Auf welche Weise an der Schule Sprachbildung im 'allgemeinen' Fachunterricht realisiert wird, ist Gegenstand des 5. Kapitels.

Im sechsten Kapitel werden weitere Bausteine der Sprachbildungsarbeit beschrieben, die von der Schule als relevant für das Gelingen der aktuellen Entwicklungsschwerpunkte beschrieben werden. Schulische Strukturen werden geschaffen, um innerschulischen Transfer und Nachhaltigkeit des bereits Erreichten zu gewährleisten. In diesem Kontext fließen beispielsweise besondere Anstrengungen in die Einführung von "DaZ-Begleitern", die den Lehrenden in den Jahrgängen im Hinblick auf Sprachförderung beratend zur Seite stehen. Maßnahmen der Professionalisierung der Lehrerinnen und Lehrer wie auch eine zielgerichtete Prozesssteuerung stellen weitere wichtige Bausteine dar.  Letztlich wird in diesem Kapitel beschrieben, auf welche Weise sich  Kooperationen mit außerschulischen Partnern unterstützend auf die schulische Sprachbildungsarbeit auswirken.

  



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